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Newsletter Mai

Liebe Freunde und Förderer

des Hoffnungswerk e.V.,

in diesem Newsletter möchten wir euch einen weiteren Bereich unserer Arbeit vorstellen – die Quartiersarbeit. Zugegeben, dieser Begriff ist etwas sperrig und häufig ist zunächst unklar, was damit gemeint ist. Ein Quartier beschreibt meist ein Viertel einer Stadt oder die Unterkunft im Urlaub. Das ist hier allerdings nicht gemeint. Mit „Quartier“ meinen wir vier Ortsteile der Ortsgemeinde Altenahr. Die vier Ortsteile Altenahr, Altenburg, Kreuzberg und Reimerzhoven gehören zu einer Ortsgemeinde und erleben somit Verbundenheit und Zugehörigkeit, die historisch gewachsen ist. Innerhalb dieses Quartiers (der vier Ortsteile) haben wir mit diesem Projekt unseren Aktionsradius, hier setzen wir verschiedene Mikroprojekte um und ermöglichen auf diese Weise den Bürgern vor Ort, sich aktiv ins Geschehen einzubringen.

Im Rahmen der Quartiersarbeit greifen wir die Ideen aus der Bevölkerung auf und ermöglichen verschiedene kleinere und größere Projekte in den Themenbereichen Katastrophenvorsorge, Klimafolgenanpassung und Resilienzstärkung. Wir legen dabei viel Wert auf die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort und freuen uns sehr über ehrenamtliches Engagement. Nun möchten wir einzelne Mikroprojekte beispielhaft vorstellen:

Verwendet bei Newsletter Mai

Nachbarschaftshilfe. Mit diesem Projekt schaffen wir eine Plattform für gegenseitige Unterstützung und möchten eine Nachbarschaft leben, die davon geprägt ist, dass wir Zeit, Fähigkeiten und Alltag miteinander teilen. Eine andere Person zu einem Arzttermin fahren, im Garten zu helfen, einfach da zu sein, um zu reden – die Möglichkeiten sind vielfältig, denn unterschiedliche Lebensphasen bringen unter-schiedliche Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich. Jede erbrachte Hilfeleistung honorieren wir mit einem Freigetränk im Begegnungscafé nur mut.

Überdachte Sitzgruppe. Ein weiteres Mikroprojekt ist eine überdachte Sitzgruppe für alle sportlich Aktiven am Bolzplatz Altenburg. Seit der Flut gibt es nur noch sehr wenige Möglichkeiten sportlich aktiv zu sein. Der durch ehrenamtliches Engagement entstandene Bolzplatz ist eine der wenigen Möglichkeiten. Diesen erweitern wir um eine überdachte Sitzgelegenheit für nettes Beisammensein vor und nach den Spielen zu ermöglichen.

Verwendet im Newsletter Mai
Verwendet bei Newsletter Mai

Abenteuer- und Erlebnispfad. Seit bald drei Jahren leben die meisten Menschen im Quartier inmitten von Baustellen, umgeben von ständigem Lärm, Bauschutt- oder Erdhaufen hier und da und vielen weiteren Einschränkungen. An Erholung ist oft nicht zu denken, da die Folgen der Flutkatastrophe ständig präsent sind. Vom Verkehrsverein wurde kürzlich ein neuer Familienwanderweg ausgeschildert, diesen möchten wir als Abenteuer- und Erlebnispfad für Familien mit Kindern ausstatten und befinden uns hier in der finalen Planungsphase. Dieser bietet dann den Familien eine kostenlose und nahegelegene Möglichkeit, für einige Stunden eine Auszeit in der Natur zu genießen und spannende Rätsel und Aufgaben zu lösen.

Repair-Werkstatt. In der finalen Planungsphase befindet sich eine Repair-Werkstatt mit den Bereichen Fahrrad, Holz, Textil sowie Computer- und Elektrobereich. Es soll ein Ort entstehen, an dem Alltagsgegenstände in Eigenleistung und zugleich in guter Gesellschaft repariert werden. Durch die Reparatur werden Rohstoffe gespart und ein nachhaltiger Lebensstil geprägt. Auch hier sollen sich ehrenamtliche Helfer einbringen können und ihr Fachwissen an andere weitergeben.

Bild Repair Werkstatt, verwendet auf der FSJ Seite

Neben kleineren und größeren Projekten ist unser Mitarbeiter in der Quartiersarbeit die Schnittstelle zur Orts- und Verbandsgemeinde. Verschiedene Anliegen der Bürger können hier platziert werden, um dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Als Partner in diesem Projekt steht uns die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe mit fachlicher Begleitung und finanzieller Unterstützung zur Seite.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus unserem Projekt Quartiersarbeit. Das Projekt ist noch sehr jung und es gibt sicher noch unzählige Möglichkeiten, wie dieses Projekt den Menschen im Ahrtal zugute kommen kann. Bleiben Sie also dran und vielleicht können wir schon bald gemeinsam die ersten Erfolge dieses Projektes feiern.

Herzlichen Dank für die anhaltende Verbundenheit und Unterstützung, die wir sehr zu schätzen wissen.

Es grüßen Sie herzlichst,
im Namen des gesamten Hoffnungswerkteams

Sascha Neudorf und Eduard Vogel
Vorstand
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