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Wir sagen
DANKE

Und blicken zurück

2021 war ein außergewöhnliches Jahr. Für Betroffene war es das Jahr der Flut. Es war das Jahr, in dem sie geliebte Menschen oder ihr Hab und Gut verloren haben. Es war aber auch ein Jahr der unzähligen Helfer und Spender, ein Jahr des Zusammenrückens und für einander Einstehens.

2021 war also auch ein Jahr der Hoffnung. Und es war das Jahr unser Gründung. Das Hoffnungswerk wurde gegründet, weil es Hoffnung gibt. Es ist das Werk der Hoffnung – in doppeltem Sinne: Wir tun, was wir tun, weil wir Hoffnung haben und weil wir Hoffnung weitergeben wollen.

Die Ereignisse des Jahres 2021
14. – 15. Juli
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli führen schwere Niederschläge zu einem Jahrhundert-Hochwasser. Die Flutkatastrophe fordert zahlreiche Todesopfer und verursacht Schäden in Milliardenhöhe.

17. Juli

Um die vielen freiwilligen Helfer zu koordinieren, richtet To All Nations am Standort in Bornheim eine Leitstelle ein und nimmt Kontakt zu offiziellen Behörden und anderen Hilfsorganisationen auf. Zeitgleich startet die Evangelische Freikirche Siegburg die „Rheinbach-Initiative“. Vom Gelände der Freien evangelischen Gemeinde Rheinbach aus werden fast täglich Hilfseinsätze unternommen, Menschen mit Essen, Material oder Werkzeug versorgt, Häuser ausgepumpt und entschlammt. Kaffee- und Gesprächsteams ziehen durch die Straßen und schenken den Betroffenen ein warmes Getränk und ein offenes Ohr. Ein Netzwerk an Seelsorgern, Psychologen und Trauma-Therapeuten wird aufgebaut und zur Verfügung gestellt.
26. – 27. Juli
To All Nations stellt eine 5-wöchige Ferienbetreuung für insgesamt 54 Kinder bereit. Kooperationen mit Samaritan’s Purse und den Real Life Guys werden aufgenommen. Allein einem ihrer Aufrufe folgen 850 Helfer, die während eines 3-tägigen Einsatzes erfolgreich von To All Nations koordiniert werden können.
04. – 23. August

Am 4. August nehmen To All Nations und die Evangelische Freikirche Siegburg bzw. die Rheinbach-Initiative erste Gespräche auf.
Am 17. August erfolgt die Zusammenlegung der beiden Leitstellen nach Rheinbach.
Am 23. August wird diese Basis ausgebaut und durch WC- und Duschcontainer, Lagercontainer (bereitgestellt von UPS), eine Werkzeugausgabe, Wohnwagen und andere Unterkünfte erweitert. Auch eine digitale Erweiterung folgt: Die Einrichtung des gemeinsamen Helfer-Anmeldeverfahrens über www.helfernetzwerk.org.

04. September
Zu Ehren der vielen tausend Helfer wird ein großer Dankgottesdienst in der Evangelischen Freikirche Bonn gefeiert.
09. September

Bei der Siegburger Pastoren-Tagung wird die Idee der Ahrtal-WGs geboren: Wohngemeinschaften, die für die Betroffen im Ahrtal da sind, Orte der Begegnung, die einen spürbaren Unterschied machen. Die Bewohner teilen den Alltag mit den Menschen im Ahrtal, bauen Beziehungen auf und unterstützen sie bei dem, was sie tatsächlich brauchen.

15. September
Das Hoffnungswerk hat seine Gründungsversammlung. Die Hauptinitiatoren, To All Nations und die Evangelische Freikirche Siegburg, halten als Zielsetzung fest: „umfassend, nachhaltig und langfristig helfen“.

15. Oktober

Die erste Ahrtal-WG wird gegründet.

30. Oktober

Das Entkernen der beschädigten Häuser ist weitgehend abgeschlossen und die Arbeitseinsätze werden reduziert. Der Fokus der Tageseinsätze liegt nun auf den Kaffee- und Gesprächsteams.
Samaritan’s Purse beendet sein Engagement in der Fluthilfe.

13. November

Ein erster Café-Bus namens „Kaffeeklaaf“ wird eingeweiht (bereitgestellt von der Barmer Zeltmission).

20. November

580 Helfer nehmen an der großen Samariter-Boxen-Verteilaktion teil. 4500 Boxen werden übergeben. Im Anschluss findet ein Grillfest zur Einweihung des zweiten Café-Busses statt. Es gibt Live-Musik von MRK, Simon Will, Miroslav, Samuel Harfst u.v.m. Mit dabei sind auch die Real Life Guys, die den ehemaligen Reisebus zuvor mit weiteren Freunden zum Café-Bus umgebaut haben.

Danke an unsere Helfer und Spender!

Das Hoffnungswerk hätte es nicht gegeben ohne die tausenden Helfer und Spender. So vieles konnte durch euch bereits bewirkt werden. Ihr habt Hoffnung ins Flutgebiet gebracht und wir sagen: DANKE!

Solltest du deine Firma hier vermissen schreib uns gerne.

Fotos: Rita Loschitz –  rita loschitz, Daniel Höly, Walter Bauer, Ichbing_ –  bình (@ichbing_), Olga Marsal