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Hoffnungswerk – Weil es Hoffnung gibt

Die Flutkatastrophe hat viel Leid verursacht. Menschen sind gestorben, Häuser zerstört, Seelen traumatisiert. Wir können das Geschehene nicht ungeschehen machen, aber wir können hinschauen – und anpacken, auf praktischer als auch auf persönlicher Ebene. Genau das haben wir unmittelbar nach der Katastrophe getan, und genau das hat uns zur Gründung eines neuen Vereins bewogen: Hoffnungswerk e. V.

Betroffenen einer Katastrophe zu helfen – das ist unser Anliegen. Wir haben diesen Verein gegründet, um sowohl den Betroffenen der Flutkatastrophe langfristig helfen zu können als auch anderen Menschen, die in Not geraten sind.

Um es auf den Punkt zu bringen: Mit Hoffnungswerk wollen wir denjenigen helfen, die wegen ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen oder aufgrund einer Katastrophe hilfsbedürftig geworden sind.

Entstehungsgeschichte

Entstanden ist unser Verein aus To All Nations und der Evangelischen Freikirche Siegburg, die seit der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 als Ersthelfer aktiv waren. In einem ersten Schritt schlossen sie sich – gemeinsam mit weiteren Partnern (Samaritan’s Purse, der Freien evangelischen Gemeinde Rheinbach und einer Initiative aus Heidelberg) – zum Helfernetzwerk zusammen, um von Rheinbach aus Tageseinsätze von Helfern aus ganz Deutschland zu koordinieren. Der nächste Schritt war die Gründung des Vereins Hoffnungswerk, um mittel- und langfristige Hilfsangebote im Katastrophengebiet zu realisieren.

Zusammen mit tausenden Helfern aus ganz Deutschland, die über helfernetzwerk.org dazugestoßen sind, haben wir in unzähligen Haushalten bei Aufräum- und Entkernungsarbeiten geholfen. Kurze Zeit später waren sowohl Kaffee- als auch Seelsorge-Teams von uns im Einsatz, die mit den Menschen ins Gespräch kommen und ihnen in ihren seelischen und psychischen Nöten beistehen.

Insbesondere im Ahrtal haben wir durch diese Einsätze viele Betroffenen persönlich kennengelernt und das Vertrauen örtlicher Behörden gewinnen können. Beide Seiten wünschen sich, dass wir bleiben und weiter unterstützen, was wir gerne tun. Daher setzen wir zum einen unsere Tageseinsätze fort und helfen nach wie vor beim Entkernen, beim Trocknen, bei der Schimmelbekämpfung etc. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis spätestens Ende dieses Jahres notwendig sein.

Gleichzeitig denken wir als Hoffnungswerk über unser mittel- und langfristiges Engagement im Katastrophengebiet nach. Wir wollen zu den Menschen gehen, um für sie da zu sein – in sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Jugendtreffs und Seniorenheimen – und schöne Orte schaffen, zu denen die Menschen gerne kommen. Mit all dem wollen wir für die Menschen da sein und ihnen Perspektive und Hoffnung bringen!

Wir, das sind zuallererst Sascha Neudorf, Pastor der Evangelischen Freikirche Siegburg, und Eduard Vogel, Leiter der Verwaltung bei To All Nations. Hier gibt’s mehr Informationen zu uns.

Hoffnungswerk ist unsere Antwort auf die Flutkatastrophe – um langfristig zu helfen. Packen wir’s an. Weil es Hoffnung gibt.

Hier kannst du dich anmelden

Wir nehmen
deinen Hilfebedarf entgegen.

Entkernungsarbeiten, Unterstützung beim Einkaufen, Gartenarbeiten, Reinigung, Umzugstätigkeiten und alle sonstigen Hilfsarbeiten.

Wir nehmen
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Entkernungsarbeiten, Unterstützung beim Einkaufen, Gartenarbeiten, Reinigung, Umzugstätigkeiten und alle sonstigen Hilfsarbeiten.